Buchvorstellungen

Rote Ikone – Sam Eastland

12. Dezember 2020

Ende 1944: Die Rote Armee rückt unaufhaltsam nach Westen vor. Inmitten der Kämpfe machen russische Soldaten in einer deutschen Kirche eine sensationelle Entdeckung: Das Skelett eines Priesters hält den „Hirten“ in Händen, die berühmteste Ikone Russlands, die in den Wirren der Oktoberrevolution verloren gegangen war.

Stalin weiß um die Brisanz des Fundes und schickt Inspektor Pekkala, seinen besten Ermittler, an die Westfront, um das Geheimnis der Ikone zu lüften. Pekkala kann nicht ahnen, dass eine fanatische Sekte dem „Hirten“ bereits auf der Spur ist. Um in den Besitz des Heiligenbildes zu gelangen, schreckt sie vor nichts zurück …  

Quelle: Klappentext

Inspektor Pekkala

„Rote Ikone“ ist der sechste Fall um Inspektor Pekkala. Pekkala ist ein Sonderermittler, der in den ersten Romanen Zar Nikolaus II. persönlich diente. Er setzte ihn für spezielle Ermittlungen ein. Nach der Oktoberrevolution 1917 und der Abdankung des Zaren erhielt Pekkala denselben Status unter Stalin. Die Romane um den finnischstämmigen Sonderermittler ergeben ein historisches Panorama der politischen Entwicklung Russlands zwischen 1914 und 1945.

Das Buch

Der Roman „Rote Ikone“ springt in mehreren Zeitebenen. Einmal sehen wir den jüngeren Pekkala, im Auftrag des Zaren. Nebenbei erlebt der Leser das Attantat auf Franz Ferdinand von Österreich-Este, der Auslöser des ersten Weltkrieges, mit. Die russlanddeutsche Familie Kohl kreuzt das Geschehen. Der Hauptteil des Buches wird aus der stalinistischen Zeit um 1943 erzählt. Pekkala reist nach Deutschland, er besucht einen der Gulags in Sibirien. Er wird auch hier, wie in der ganzen Reihe, zum Botschafter der beschriebenen Zeit.

Die Pekkala-Reihe:

Die Reihe um Inspektor Pekkala ist ein Muss für alle Krimifans, die das Besondere suchen. Die Bücher in der Reihenfolge:

  1. „Roter Zar“
  2. „Der rote Sarg“
  3. „Sibirisch Rot“
  4. „Roter Schmetterling“
  5. „Roter Zorn“
  6. „Rote Ikone“

„Rote Ikone“:

  • ISBN: 978 3 426 52211 0
  • Verlag: Droemer-Knaur
  • Aus dem Englischen von Karl-Heinz Ebnet

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