Buchvorstellungen

Die Straße – Cormac McCarty

11. Oktober 2020

Ganz Amerika ist verbrannt. Die Luft voller Asche, voller Ruß. Das Wasser vergiftet, schwarze Rinnsale statt Bäche. Umgeknickte Strommasten, abgestorbene Bäume, Wälder atmen den Tod. Es gibt keine Vögel, keine Tiere. Kühe, Schweine ausgestorben. Die meisten Menschen umgekommen, verbrannt, verhungert, verdurstet, ermordet von stärkeren Überlebenden.

Inmitten dieser Ödnis zieht ein Vater mit seinem Sohn in Richtung Süden. Dort soll es warm sein, der Winter holt sie ein. Sie wandern die Straße entlang, sie hungern, sie kämpfen gegen das Wetter, gegen alle Widrigkeiten. Sie haben nur sich, einen Einkaufswagen, ihr Vertrauen zu einander, die Hoffnung auf bessere Tage.

Das Buch ist aufgeteilt in kleine und größere Abschnitte. In Augenblicke, Schnappschüsse einer grausamen Reise.

Die einfach wirkenden Sätze steigern die Spannung ins Unerträgliche.

Klappentext

Ein Vater und sein Sohn wandern durch ein verbranntes Amerika. Sie haben nichts als einen Revolver mit zwei Schuss Munition, ihre Kleider am Leib, eine Einkaufskarre mit der nötigsten Habe – und einander. Es ist die bewegende Geschichte einer Reise, die keine Hoffnung lässt, nur die verzweifelte Liebe eines Vaters zu seinem kränkelnden Sohn.

Cormac McCarty (geboren 1933) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller. Für seinen Roman „The Road“ wurde er 2007 mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet. (Umschlagtext)

  • ISBN: 978 3 86497 486 1
  • Lizenzausgabe der Süddeutschen Zeitung GmbH München
  • Aus der zehnbändigen Literaturedition SOULMATES

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