Modellbau

Die Batavia (Revell 05728)

8. Juni 2020

Neue Kategorie: Modellbau

Künftig wird es hier auf dem Blog eine weitere Kategorie geben. Mit etwas Fantasie ist auch das Basteln von Modellen, genauer gesagt von Plastikmodellen, mit einer Reise, einer Geschichte verbunden.

Von Zeit zu Zeit entspanne ich mich, indem ich Modelle aufbaue. Dabei vergesse ich ganz und gar den Alltag. Kurz, dabei geht es mir ähnlich, wie beim Lesen …

Für den Aufbau solcher Plastikmodelle ist etwas Geschick nötig und auch Fantasie. Die einzelnen Bauelemente sind aus einem Spritzgussrahmen herauszutrennen, zu bemalen, zu bekleben.

In den meisten Fällen bearbeite ich Modellbausätze der Marke Revell. Diese sind sehr übersichtlich in einzelne Kategorien (Level/ Skills) eingeteilt, sodass der interessierte Käufer sofort weiß, auf was er sich da einlässt:

Die Angabe eines Skill-Levels (1-5) findet sich auf jedem Revell-Bausatz. Die Level teilen dabei die Bausätze in verschiedene Schwierigkeitsstufen ein. Sie können eine wichtige Hilfe beim Kauf sein und sollen verhindern, dass der Bastler einen „zu leichten“ oder „zu schwierigen“ Bausatz für sich erwirbt.

Die Level stehen dabei für folgende Produkteigenschaften:

[1] beinhaltet Einsteiger-Steckbausätze und Snap-Kits, die nicht geklebt oder angemalt werden müssen.

[2] umfasst einfache Bausätze zum Kleben und Bemalen mit bis zu 30 Teilen für Anfänger.

[3] ist die Kategorie anspruchsvoller Modelle zum Kleben und Bemalen mit bis zu 100 Teilen.

[4] eignet sich für erfahrene Bastler zum Kleben und Bemalen mit bis zu 150 Teilen.

[5] bezeichnet Modelle mit höchsten Bastelanforderungen zum Kleben und Bemalen mit über 150 Einzelteilen.

Quelle: https://www.revell.de/faqs/

Die Modelle, die ich hier vorstellen möchte, stammen aus den Kategorien 4 und 5 …

Kommen wir zum ersten Bausatz, der unter der neuen Kategorie einzuordnen ist:

Die Batavia – ein Ostindienfahrer

Die Batavia war ein Frachtsegler der Niederländischen Ostindien – Kompanie. Sie sank 1629 vor Australien (-> wikipedia).

Das Modell

Aufwändig gestaltete sich bei diesem Modell vor allem die Bemalung und die Segelverspannung, die hier mit einfachem (Näh-/ Stopf-) Garn realisiert wurde:

Das Heck trägt das Wappen der Stadt Amsterdam (Dort wurde das Schiff 1628 auf der Pepperwerft fertiggestellt.) Angesichts der filigranen Feinheiten, die bei der Bemalung auf mich zu kamen, beschloss ich, mich eines Kniffs zu bedienen. Ich benutzte anstelle feinster Pinsel angespitzte Streichhölzer. Diese lassen sich genauso dem Farbauftrag anpassen, wie sie benötigt werden.

Auf Deck befinden sich die Beiboote (die im Bausatz einzeln herzustellen sind). Gut zu sehen ist auch die Verspannung der Ladeluken, das Steuerrad, die Leitern zu den höher liegenden Decks, die kunstvolle Reling:

Ein Bild des Modells insgesamt:

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